Stiftung Tapfere Kinder und Firma PS-Team Deutschland GmbH unterstützen die Kinderschutzambulanz an der Universitätsklinik Mainz mit 5.000 Euro

Die Kinderschutzambulanz am Institut für Rechtsmedizin in Mainz führt seit 2003 jährlich etwa 500 Untersuchungen von Gewaltopfern durch. Ein Großteil der Untersuchungen betrifft Kleinkinder und Babys als Opfer von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch. Das Leben ist – erst recht, wenn es gut und geordnet verlaufen soll – eine absolut zerbrechliche Angelegenheit. Und am zerbrechlichsten ist es für Kinder. Gewalt, und hier insbesondere das Thema Gewalt in engen sozialen Beziehungen, d.h. Gewalt in Familien und anderen häuslichen Gemeinschaften, gehört verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt und muss endlich enttabuisiert werden.

Eine besondere Form der Kindesmisshandlung bei Säuglingen und Kleinkindern stellt zum Beispiel das sogenannte Schütteltrauma dar. Es wird verursacht durch hefiges Schütteln des Säuglings; dabei wird das Gehirn des Kindes schwer geschädigt. Dies kann zu hochgradigen Behinderungen bis hin zum Tod des Kindes führen. Aufgrund der weitreichenden Folgen für die kleinen Opfer erscheint eine Aufklärung zu diesem Thema in der breiten Öffentlichkeit dringend notwendig.

Am 16.12.2015 überreichten Heinz Moritz, Geschäftsführer der Firma PS-Team Deutschland, und Ewald Dietrich, Treuhänder der Stiftung Tapfere Kinder, eine Spende von 5.000 Euro an Frau Dr. Pickhardt und Herrn Prof. Dr. Urban von der Mainzer Kinderschutzambulanz. Das Geld wird für die Anschaffung von zwei Simulator-Puppen, die bei der Aufklärungsarbeit zum Thema Schütteltrauma eine wichtige Hilfe sind, verwendet.

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